Der sechste Schöpfungstag

mann und frau im garten

1. Mose 1,27

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie.

Wir kommen zum Zentrum der Schöpfungsaktivitäten Gottes. Nein, die Pflanzen waren es nicht, die Sterne, die Galaxien auch nicht, die Tiere in der Luft, im Wasser, auf der Erde konnten auch nicht das Ziel sein. Dies alles sollte nur als Ausstattung unserer irdischen Bleibe dienen. Gottes tieferer Vorsatz war es, sich ein Ebenbild zu schaffen, ein geistiges, moralisches Wesen, mit dem „Er“ kommunizieren kann. Diese Art der Beziehung ist nur dann möglich, wenn das Gegenüber die gleichen geistigen Anlagen besitzt, z. B. dieselbe Sprache spricht und einen eigenen Willen hat. So bekommt der Mensch den Auftrag fruchtbar zu sein, sich zu vermehren und gleichzeitig die Erde, d. h. das, was auf, in und über ihr ist, in Besitz zu nehmen und über sie zu herrschen. Das heißt nicht, die Erde auszubeuten, sondern sie so zu nutzen, wie man einen Garten beackert, bepflanzt, jätet und gießt, um schließlich die Früchte zu genießen.

So vollendet Gott – früher als wir erwartet hätten – sein Werk bereits am sechsten Tag. So bleibt ein ganzer Tag, um sich über das herrliche Werk zu freuen und sich auszuruhen. Alles war SEHR GUT. Egal, wo man hinsah, überall Wunderwerke, eines größer als das andere. Welch eine Wonne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *